Liebe Mitglieder,
wir haben die traurige Pflicht Euch mitzuteilen, dass in der vergangenen Woche unser langjähriger Vorstandsvorsitzender Manfred Mielke, für uns alle unerwartet, verstorben ist. Er wurde nur 61 Jahre alt.
Manfred trat dem Verein 1960 im Alter von 14 Jahren bei.
Bereits im jungen Alter von 27 Jahren übernahm er als Finanzwart Verantwortung in der Vorstandsarbeit. Diese Verantwortung für das Wohl des Vereins ließ ihn bis zu seinem Tod nicht los. 1977 übernahm er zum ersten Mal das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, um dann im Jahr 1980 der Vorstandsvorsitzende zu werden und den Verein zu einem der größten in Duisburg zu machen.
Nach seinem Rücktritt im Jahr 1989 schlitterte der Verein in seine größte Krise. Doch auch in dieser Situation übernahm er Verantwortung und auch wieder den Vorstandsvorsitz im Jahr 1996. Unter seiner Führung gelang es, den Verein vor seiner Auflösung zu bewahren und aus der Krise herauszuführen und wieder an alte Erfolge anzuknüpfen.
Nicht nur dem eigenen Verein sondern auch den verschiedenen Verbänden galt sein Engagement.
So war er im Turngau seit 1990 als Beisitzer und von 1994 bis zu seinem Tod als stellvertretender Vorsitzender tätig. Des weiteren war er seit 1994 Vorsitzender des Kaiserbergfest Duisburg 1883 e.V..
Einer der Höhepunkte in seiner Vorstandsarbeit war sicherlich das im zurückliegenden Jahr begangene 100-jährige Vereinsjubiläum, das ihm sehr am Herzen lag. Der große Zuspruch und die vielen lobenden Worte im Anschluss an das große Fest waren ihm sicherlich eine große Genugtuung und Befriedigung.
Fernab von allen Aufzählungen von Manfreds Verdiensten und seinen Tätigkeiten im Verband und Verein denken wir natürlich gerne zurück an alle Erlebnisse, die wir mit ihm erleben durften. An die vielen Mühlenfeste, die rund um unser ehemaliges Vereinsheim gefeiert wurden. An die Zeit, in der er mit Unterstützung der verschiedensten Vereinsmitglieder die „Neue Mühle“ bewirtschaftet hat. So manches unvergessene Fest ist mit seinem Namen verbunden. An die Deutschen Turnfeste, an denen er teilnahm. Er hatte immer Verständnis für so manchen Blödsinn, der gemacht wurde. Insbesondere fanden die Jugendlichen, die dabei waren, immer sein Verständnis und seine Unterstützung.
Es gäbe noch so vieles, was hier Erwähnung finden müsste.
Manfred hinterlässt in unserem Verein eine Lücke, die so schnell nicht zu schließen sein wird.
Wir sind unendlich traurig.
Doch wenn wir den Schock, den die Nachricht von seinem Tod bei uns ausgelöst hat, überwunden haben, werden wir alles in unserer Kraft stehende tun, die Geschicke des Vereins in seinem Sinne weiterzuführen.
Wir verabschieden uns von Manfred mit einem letzten „Glück auf“.
Der Vorstand



